Falls man die Hauptstadt von Deutschland besucht, ist die ein Gang durch den Reichstag ein Muss. Aus den Nachrichtensendungen kennt jeder das Reichstagsgebäude. In der Realität ist es natürlich ein komplett anderes Erleben.
Man muss immerhin einmal in Echt gesehen haben, wo die Politik unserer Republik gemacht wird, nämlich hier im Gebäude des Reichstags, wo der deutsche Bundestag untergebracht ist. Freilich auch in der unmittelbaren Umgebung findet Politik statt. Bundesministerien, Behörden, Zeitungswesen und nicht zuletzt das Bundeskanzleramt sind vom Gebäude des Reichstags bequem zu Fuß zu erreichen.
Der Reichstag ist natürlich keineswegs lediglich infolge des Bundestags sehenswert, vielmehr weil es gleichfalls ein geschichtsträchtiges Gebäude ist.. Man glaubt es fast nicht, aber der Grundstein zum Abgeordnetenhaus wurde vom Wilhelm II in Person zu Beginn der 80er Jahre des 18. Jhrdts gelegt.
Eine Berlin-Visite ohne Besichtigung des Reichtstags ist keinesfalls denkbar. Aus den Nachrichtensendungen kennt jedweder den Reichstag. In Echt ist es natürlich ein ganz anderes Erleben.
Im Reichstag tagt der Deutsche Bundestag, unser Parlament. An dieser Stelle wird über neue Gesetzentwürfe abgestimmt, diskutiert und gelegentlich gleichfalls polemisiert. In der Nähe des Reichstags ist das Bundeskanzleramt, mehrere Bundesbehörden und Bundesministerien. Das muss man sehr wohl mal gesehen haben.
Das Reichtagsgebäude ist selbstverständlich keinesfalls lediglich wegen des Bundestags faszinierend, sondern da es genauso ein Gebäude voller Geschichte ist.. Kurioserweise wurde der Grundstein von Wilhelm II 1883 gelegt. Dann begann die Errichtung des ersten deutschen Parlaments.
Es gibt Fotografien von Philipp Scheidemann, wie er von dem Balkon des Reichstags vor einer Menschenmenge die Weimarer Republik proklamiert. . Bis zum heutigen Tag unter Historikern umstritten ist die Schuld von van der Lubbe, der nach der Machtergreifung Hitler's das Reichstagsgebäude angezündet haben soll. Das Reichstagsgebäude wurde erheblich zerstört. Der Reichstag verharrte bis zum Untergang der Nazidiktatur in diesem nicht genutzten und schwer beschädigten Status. Dazu kamen noch die Bombardierungen auf die Reichshauptstadt, die das Reichstagsgebäude noch erheblicher beschädigten. Ca. 1965 wurde der Reichstag ganz wieder aufgebaut. Um West-Berlin zu unterstützen, wurden bisweilen dort Sitzungen und Zusammentreffen abgehalten. 1996 baute der britische Konstrukteur Foster den Reichstag mit großem Arbeitsaufwand um, nach dem der Bundestag die Übersiedlung nach Berlin beschlossen hatte. Innovativ war die Glaskuppel, die es vorher nicht gegeben hat.
Das Gebäude des Reichstags ist nicht bloß das Parlament und Basis des Staatswesens. Wegen der global ziemlich einmaligen Möglichkeit, das Gebäude des Reichstags als Tourist anschauen zu können ist der Reichstag eine der besucherstärksten Attraktionen in der Hauptstadt von Deutschland geworden.
Das Gebäude des Reichstags erreicht man von Unter den Linden aus oder man nimmt die Route vom U-Bahnhof Potsdamer Platz aus. Da indessen der Andrang zu groß geworden ist, hat man den Besuch des Reichstags alternativ organisiert. Man stellt sich nicht mehr an, sondern ist es unvermeidlich zuvor eine Führung reservieren. Dann kommt man in das Gebäude. Natürlich muss man für das Reichstagsgebäude keinerlei Eintritt begleichen. Es ist ja schlussendlich kein Museum. Die geführte Besichtigung allerdings kostet die gewöhnliche Gebühr.
Die Geführte Besichtigung geht über ausgewählte Flügel und schließt mit einem Aufstieg zur Glaskuppel. Von dort kann man einen Eindruck des Plenarsaals bekommen, neben der Tribüne für Besucher ist das der einzige Platz, von wo aus man den Platz der Politiker erblicken kann. Für das Cafe bei der Glaskuppel ist man glücklich. So eine Führung ist gleichwohl anstrengend und da ist eine Erquickung genau richtig
Es gibt Fotos von Scheidemann, wie er von dem Balkon des Reichstagsgebäudes vor einer Masse die Republik proklamiert. . Bis heute nicht restlos aufgeklärt bleibt die Fragestellung, wer im Februar 1933, also nach der Machtergreifung, den Reichstag in Brand gesetzt hat. Verhaftet wurde der niederländische Kommunist van der Lubbe. Das Feuer hatte schlimme Konsequenzen für den Reichstag. Er wurde immens beschädigt und wurde geschlossen. Das Reichtagsgebäude verharrte bis zum Untergang des Nationalsozialismus in diesem nicht genutzten und ernstlich beschädigten Status. Hinzu kamen noch die Bombenangriffe auf die Reichshauptstadt, die das Reichstagsgebäude noch mehr beschädigten. 21 Jahre nach Kriegsende wurde das Reichstagsgebäude gesamtwiederaufgebaut und für Touristen frei gegeben, wobei im Übrigen diverse Bundesbehörden sich da zu Sitzungen trafen. Zu Beginn der Neunziger beschloss der Bundestag, dass die Volksvertretung nach Berlin umzieht. Dafür musste das Reichtagsgebäude baulich verändert werden. Stararchitekt Norman Foster fügte die Kuppel aus Glas als Innovation hinzu.
Hinsichtlich der brandneuen Glaskuppel und der Besuchsmöglichkeit des Reichstagsgebäudes kommen erheblich mehr Touristen nach Berlin. Das Gebäude ist ein regelrechter Besuchermagnet geworden.
Das Gebäude des Reichstags erreicht man entweder von Unter den Linden aus oder man nimmt die Marschroute vom U-Bahnhof Potsdamer Platz aus. Weil sich sukzessiv stets größere Besucherschlangen entwickelten, in denen man eine lange Zeit anstand, ist seit einigen Jahren alleinig ein Besuch im Gefüge einer angemeldeten Führung möglich. Natürlich muss man für den Reichstag keinerlei Eintritt begleichen. Es ist ja letzten Endes kein Museum. Die geführte Besichtigung freilich kostet die übliche Gebühr.
In der Kuppel aus Glas hat man einen schönen Rundblick in den Saal. Dort dürfen keinerlei Touristen hinein, Einlass haben nur die Politiker und die Saaldiener. Auf der Dachterasse des Gebäudes des Reichtstags ist das Café-Speisegaststätte, in dem man sich nach der Führung erfrischen kann. Nicht wirklich kostengünstig, aber besonders nette Kellnerin und schöne Speisen